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Zukunftskonferenz

Die besondere Stärke der Zukunftskonferenzen liegt in der Schaffung von Gemeinschaftsgefühl, Aufbruchstimmung und einem hohen Grad an Motivation selbst bei stark heterogenen Gruppen. Ideal zur Erarbeitung von Zukunftsprojekten innerhalb von schwierigen, gegeneinander arbeitenden Gemeinschaften (auch nach Fusionen) oder als Auftaktkonferenz zu neuen Zukunftsplänen.

Zukunftskonferenzen (ZKK) arbeiten nach einem klaren Schema und eignen sich für Gruppen von bis zu achtzig Teilnehmern. Mehrere Zukunftskonferenzen, die parallel zum gleichen Thema durchgeführt werden können, ermöglichen jedoch eine weitaus höhere Teilnehmerzahl.

Nach einem klaren, fest definierten Konferenzschema trägt die Zukunftskonferenz dazu bei, dass bis zu 80 unterschiedlichste Menschen eines "Systems" innerhalb von zweieinhalb Tagen ihre gemeinsame Zukunft "entdecken" und bereits konkret planen. Sie bekommen in dieser vergleichbar kurzen Zeit ein tiefes Verständnis für ihre gemeinsame Vergangenheit, erkennen ihre gegenwärtige Situation vollständig und entwickeln eine gemeinsame Vision. Ebenso entwickeln sie innerhalb dieser zweieinhalb Tage Aktionspläne für diese einstimmig "beschlossene" gemeinsame Zukunft.

Was Zukunftskonferenzen besonders wertvoll macht ist die Tatsache, dass jeder, der mit dem System, d.h. mit dem Unternehmen, der Organisation oder der Gemeinschaft intern oder extern zu tun hat, in der Konferenz anwesend ist.

Die Teilnehmer arbeiten auf drei unterschiedliche Arten miteinander:  

  1.   als gesamte Gruppe
  2.   in homogenen Interessengruppen à 8 Personen und
  3.   in gemischten Gruppen à 8 Personen, die jeweils ein

Dieses Konferenzdesign wurde von Marvin Weisbord und Sandra Janoff 1982 in den U.S.A. entwickelt.

 

   

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