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Pro & Contra:
Wann ist die Zukunftskonferenz das geeignete Planungsinstrument?- Wenn die Zukunft bzw., die Entwicklung eines wichtigen, komplexen Themas bearbeitet werden soll
- Als Auftaktveranstaltung und Mobilisierungsinstrument für weitreichende Zukunftsentwicklungen
- Wenn ein Zukunftsthema der Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten bedarf
- Wenn traditionelle Planungsmethoden nicht zu funktionieren scheinen oder das "top-down"-Prinzip zur Implementierung der Ergebnisse zu lange dauern würde
- Wenn idealerweise viele Menschen gleichzeitig einbezogen und auf den gleichen Wissens- und Entwicklungsstand gebracht werden sollten
- Wenn die Kommunikation und Kooperation innerhalb des Systems verbessert und mehr Verständnis der Menschen des Systems füreinander erreicht werden soll (z.B. bei Fusionen)
- Wenn die Verantwortlichen mit allen Teilnehmern partnerschaftlich zusammenarbeiten wollen und die Zukunft mit anderen zusammen "entdecken" wollen
- Wenn eine sichere Basis bzw. ein klares Briefing für eine neue und bessere Unternehmens- und Kommunikationsstrategie entworfen werden soll, die effektiv dazu beitragen sollte, eine gewünschte Zukunft zu erreichen.
Wann sollte eine Zukunftskonferenz nicht gewählt werden:- Wenn die Verantwortlichen schon vor der Konferenz eine klare Zukunftsvorstellung haben
- Wenn der Input der Mitarbeiter/Bürger nicht vollständig berücksichtigt werden soll
- Wenn den Teilnehmern nach der Konferenz nicht die nötige Unterstützung zur Fortführung des Prozesses zugestanden werden kann (Zeit, Raum, evtl. finanzielle Mittel)
- Wenn das System sich im Zustand "satter Zufriedenheit" befindet
- Wenn nicht die ausreichende Zeit zur Vorbereitung und Durchführung vorhanden ist und kein geeigneter Raum zur Veranstaltung zur Verfügung steht
- Wenn die Verantwortlichen nicht bereit sind, Menschen einzuladen, deren Meinungen Ihnen nicht gefallen könnten
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