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Visionsworkshop

Der Visionsworkshop eignet sich vor allem für kleineren Gruppen, die hier ihre unterschiedlichen Ideen und Vorschläge zu einer gemeinsamen Vision verdichten können. Je nach Aufgabenstellung variieren sie in Länge und Methodik. Besonders geeignet für kleinere Unternehmen, die sich intern gemeinsam auf die Zukunft ausrichten wollen und auch für den Führungskreis von großen Unternehmen, die ihre Werte herausarbeiten und der Zukunft ihres Unternehmens eine gemeinsame, klare Richtung vorgeben wollen.

 

 

Dieses Workshop-Modell wurde vielfach erfolgreich eingesetzt bei Gruppen von bis zu 40 Personen, in denen es darum ging, für kleinere Organisationen, nur für das Management, für die Töchter von größeren Organisationen oder für einzelne Abteilungen von Unternehmen und Organisationen eine gemeinsame Zukunft zu definieren, Projekte zu formulieren und daraus abgeleitete Maßnahmen zu planen.

 

 

In großen Unternehmen dient der Visionsworkshop häufig dazu, Werte herauszuarbeiten und eine Vision der Führung zu definieren, die später in einer Real Time Strategic Change Konferenz zur weiteren Bearbeitung vorgestellt wird.

 

 

Visionsworkshops sind von den Methoden und Abläufen her nicht festgelegt und werden sehr individuell auf das jeweils gewünschte Ergebnis hin ausgearbeitet. Meist wird jedoch mit Appreciative Inquiry Interviews gearbeitet, um Werte, Qualitäten und Potenziale sichtbar zu machen, die bereits vorhanden sind und verstärkt in die gewünschte Zukunft übertragen werden sollen.

 

 

 


Über zwei bis drei Tage - je nach Größe der Gruppe - entstehen in Einzel- oder Gruppenarbeit oder in der Gesamtgruppe eine klar definierte Zukunftsvision und - auf Wunsch - eine individuelle Charta, in die sich jeder einzelne Teilnehmer einbringt.

 

 

 

 

Hier wird der größte gemeinsame Nenner des Potentials aller Beteiligten zusammengetragen. Da in dieser kleineren Gruppe sehr intensiv gearbeitet wird und jeder Einzelne großen Anteil am Prozess hat, entsteht eine überaus starke Motivation der Beteiligten.

 

 

Wenn die Vision nicht im Rahmen einer Real Time Strategic Change Konferenz weiter bearbeitet wird, entstehen schon im Visionsworkshop aus einem gemeinsam generierten Zukunftsszenario ehrgeizige Projekte, für die noch im Workshop selbst Verantwortlichkeiten deklariert und Unterstützungsstrukturen zur Realisierung erarbeitet werden.

 

 

Das Ergebnis sind eigenverantwortliche Mitarbeiter, die mit ihrer authentischen Begeisterung und Motivation andere Menschen - seien es Mitarbeiter oder auch andere "Co-Produzenten" der Zukunft - für die Realisierung der im Workshop definierten Zukunft und der daraus abgeleiteten Ziele gewinnen können.

 

 

Pro & Contra: Wann sollte ein Visionsworkshop eingesetzt werden ?


Wenn eine definierte Gruppe von Menschen, z.B. das Management eines Unternehmens, in den eigenen Reihen die Zukunft planen will
Wenn ein kleineres Unternehmen mit bis zu 35 Mitarbeitern intern die Zukunft planen will, ohne das gesamte System, also auch Kunden, Lieferanten, etc. in die Planung mit einbeziehen zu wollen
Wenn eine Abteilung im Rahmen einer vorhandenen Vision seine Zukunft planen will

Wann sollte ein Visionsworkshop nicht eingesetzt werden?


Wenn nur ein Teil der Betroffenen am Workshop teilnehmen kann
Wenn die Teilnehmer sich ihrer eigenen Visionen nicht bewusst sind (dann sollte Personal-Coaching vorangehen)

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