Sehr geehrte(r) Leser/in,
heute melden wir uns mit
einem ersten Newsletter und SO soll er aussehen!!!
Durch einen Bedienungsfehler des Programms haben wir ihn als
reine Textdatei verschickt und das bescheidene Resultat haben
Sie gesehen. Bitte entschuldigen Sie, wenn wir ihn Ihnen jetzt
ein zweites Mal senden.
Der Newsletter wird - in dieser Gestaltung!!! -
unregelmäßig erscheinen, immer dann, wenn es Interessantes zu
berichten gibt. Die Informationen werden vorrangig die
Entwicklungen rund um das Thema "Spirit in Business" auf der
internationalen Bühne und in Deutschland betreffen sowie neue
Methoden, Fallstudien, Buchbesprechungen und Hinweise auf
interessante Veranstaltungen. Wer den Newsletter künftig nicht
mehr erhalten möchte, kann sich unten auf der Seite streichen
lassen. |
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Heute möchten wir Sie einladen, sich über den
Internationalen Spirit at Work Award zu informieren und
Unternehmen vorzuschlagen oder einzuladen, die für diesen
Preis infrage kommen. Wir sind ganz sicher, dass unter Ihnen
oder über Sie potenzielle Preisträger zu finden sind. Einige
Ausschreibungs- und Informationstexte wurden nicht ins
Deutsche übertragen, da eine Übersetzung den Sinn nicht
angemessen wiedergeben würde. |
Zum vierten Mal wird auch in diesem Jahr der "Spirit at
Work Award" von der
Der Preis wurde durch den Zukunftsforscher Willis
Harman, PhD (1919 - 1997), Mitbegründer der World Business
Academy, initiiert. Unter den Preisträgern der letzten vier Jahre
sind u.a. The Body Shop, GB; Medtronics, USA; Australia and New
Zealand Banking Group, Australien; Planters development Bank,
Philippinen und Phenomenex, USA, D, GB, NZ und Aus.(Mehr
Informationen über die Preisträger
2004)
Seit 2002 wurden 22 erfolgreiche Unternehmen und Organisationen
aus neun Ländern ausgezeichnet, "organizations, that have
implemented specific policies, programs, or practices that
explicitly nurture spirituality inside their organizations", wie es
in der englischen Ausschreibung heißt.
Diese Auszeichnung, die jährlich anlässlich der Spirit in
Business Konferenz verliehen wird, ehrt wirtschaftlich erfolgreiche
Organisationen, die als Vorbild für ethische Geschäftspraktiken
stehen. Im englischen Pressetext heißt es: "They are pioneers in a
growing trend of highly successful organizations that explicitly
nurture spirituality among employees. In an age of high stress work
environments and corporate greed these companies stand out for their
concern for the spiritual well being of their employees."
Ein Beispiel – Die Autralia and New Zealand Banking
Group:
Einer der zehn Preisträger 2004 war die Australia and New
Zealand Banking Group, die sich als "The bank with the
human face" präsentiert. Sie hat ca. 32.000 Mitarbeiter/innen
in 40 Ländern. Ihre nachhaltige Verpflichtung zu
Breakout-Trainings und kulturellen Transformationsprogrammen
für alle Mitarbeiter führte zu einer drastischen Verbesserung
der Mitarbeiterzufriedenheit und ermöglichte es, das Vertrauen
der wichtigsten Kunden und Kooperationspartner zurück zu
gewinnen. Die Breakout-Trainings, in denen Menschsein, Werte,
wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung im Mittelpunkt
stehen, ermutigen die Teilnehmer zu einer Kultur positiver,
offener und ehrlicher Beziehungen. Eine effiziente
Mental-Technik wurde eingeführt und in vielen
Unternehmensgebäuden stehen den Mitarbeitern Meditations- und
Ruheräume zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Projekt.
Die Anmeldefrist für diese Auszeichnung ist der 30.
April 2005 |
Die interessierten Unternehmen können sich direkt bewerben oder
sich mit den Mitgliedern des Auswahlkomitées in Verbindung
setzen.
Für die deutschsprachigen Länder melden Sie sich bitte
bei:
Sabine Bredemeyer
“Spiritualität” in Kanada und den USA: Die Eröffnung des
“Research Center for Spirituality and the Workplace” an der Sobey
School of Business der Saint Mary’s University, Halifax,
Canada
Spiritualität am Arbeitsplatz ist in den USA und nun auch in
Kanada ein geläufiges Thema. Der Begriff und das Thema
„Spiritualität“ werden hier offen angesprochen und erforscht.
Berührungsängste, wie sie auch dort existierten, scheinen von diesen
öffentlichen Insitutionen überwunden worden zu sein, die damit zu
mutigen Vorreitern und Pionieren in einem unter der Hand schon
längst weit verbreiteten Themenbreich werden.
Seit mehr als einem Jahr arbeiten Professoren und Studenten
der Universität Saint Mary’s in Halifax der Fachbereiche
Management, Wirtschaft und Religionswissenschaften zusammen
mit Martin Rutte, President der Beratungsfirma Livelihood,
Santa Fe daran, die Fachabteilung “Spirituality and the
Workplace” an der Business-Universität Saint Mary’s in
Halifax, Kanada, zu installieren. Martin Rutte dürfte einigen
von Ihnen noch in Erinnerung sein, da er im Oktober 2001 auf
Einladung von Sabine Bredemeyer einen Workshop zum Thema
„Storytelling“ geleitet hat, in dem er das Thema Spiritualität
auch explizit ansprach. |
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Am 23. Juni findet nun die offizielle Einweihung statt. Die
Saint Mary’s Universität ist die erste in Kanada, die dieses
Thema offiziell benennt. Die Zielsetzung dieses
Forschungszentrums ist es, Katalysator zur Erforschung des
Themas Spirituality and the Workplace zu sein, Lehrinhalte zu
erarbeiten und diesen Themenbereich weiter zu entwickeln. Dies
soll durch die fächerübergreifende Kooperation aller
Disziplinen erfolgen. Das Zentrum soll das Konzept der
Spiritualität am Arbeitsplatz fördern, unterstützen und
nähren. Mit dieser Einrichtung soll Kanada eine führende Rolle
in diesem Bereich übernehmen. In ihrem Vorschlag an den Senat
schreiben die Initiatoren: „For puposes of the Centre,
spirituality will not have a fixed definition, but rather be
seen as an open-ended inquiry. Although spirituality has
multiple meanings, there are themes in common
to many wisdom- and faith-based traditions”. (Für die Ziele
des Zentrums wird Spiritualität keine festgelegte Definition
haben sondern eher Gegenstand einer offenen Untersuchung sein.
Obwohl Spiritualität multiple Bedeutungen hat, sind
Gemeinsamkeiten in vielen Weisheits- und religiöse Traditionen
zu finden). |
Das Zentrum wird mit anderen, in den USA ansässigen
Forschungszentren zusammenarbeiten, die dieses Thema ebenfalls
erforschen. Darunter „The Center for Faith and Culture”, Yale
University; „The Center for Spirit at Work“, University of New
Heaven; “The Center for Meaning and Work”, Washington, D.C.; “The
Institute for Spirituality and Organizational Leadership”,
University of Santa Clare, Californien und andere internationale
Forschungszentren.
Spiritualität in Deutschland. Eröffnung einer Diskussion zu
einem umstrittenen Begriff
Mit diesem Artikel möchten wir alle Coaches, Berater und
Trainer ansprechen, die in ihren Coachings, Workshops und Seminaren
vermeiden, über Spiritualität zu sprechen. Es ist möglich, dass dies
zur Zeit in der deutschen Geschäftswelt klug ist, da viele
Fehlinterpretationen über den Begriff Spiritualität kursieren.
Allein die Verwechselung mit Spiritismus, Esoterik oder auch nur
Religion führt zu Befremden und schließt Ohren und
Wahrnehmungskanäle der Kunden. Um also, im Sinne angemessener
Kommunikation, den Adressaten wirklich zu erreichen und sein
Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zur Zeit wohl tatsächlich
noch, sehr vorsichtig mit dem Begriff umzugehen.
Unseres Erachtens fehlt Aufklärung und ein klareres Bild
davon, was Spiritualität wirklich ist – oder eben nicht ist.
Nein, es gibt keine klare, eindeutige Definition. Es gibt
viele verschiedene. Dies muss aber kein Grund dafür sein, den
Begriff oder das Thema zu verschweigen oder zu meiden. Mit
Begriffen wie Liebe, Mitgefühl oder auch Himmel oder Gott ist
es ebenso. Und sie werden ohne Vorbehalt ausgesprochen und
untersucht.
Was kann also getan werden, um uns selbst und anderen mehr
Freiheit im offenen Umgang mit dieser Thematik zu
schaffen? |
Diese Frage stellen wir Ihnen, um damit eine Diskussion zu
eröffnen, die zu mehr Freiheit im Selbstausdruck führen, vieles
vereinfachen und Entwicklungen vermutlich enorm beschleunigen
kann.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung
und welche Möglichkeiten Sie sehen, öffentlich zu diesem Thema
aufzuklären. Mit Ihrer Genehmigung werden wir Ihre Meinung im
nächsten Newsletter veröffentlichen. Mit der nächsten Ausgabe werden
wir ein Forum einrichten, in dem wir diese und andere Themen
untersuchen und diskutieren können.
Herzliche Grüße
Sabine Bredemeyer & Friends
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