NEWSLETTER
 Februar 2005

Sehr geehrte(r) Leser/in,

heute melden wir uns mit einem ersten Newsletter und SO soll er aussehen!!! Durch einen Bedienungsfehler des Programms haben wir ihn als reine Textdatei verschickt und das bescheidene Resultat haben Sie gesehen. Bitte entschuldigen Sie, wenn wir ihn Ihnen jetzt ein zweites Mal senden.


Der Newsletter wird - in dieser Gestaltung!!! - unregelmäßig erscheinen, immer dann, wenn es Interessantes zu berichten gibt. Die Informationen werden vorrangig die Entwicklungen rund um das Thema "Spirit in Business" auf der internationalen Bühne und in Deutschland betreffen sowie neue Methoden, Fallstudien, Buchbesprechungen und Hinweise auf interessante Veranstaltungen. Wer den Newsletter künftig nicht mehr erhalten möchte, kann sich unten auf der Seite streichen lassen.

Die Themen heute:


Einladung zur Bewerbung zum „Spirit at Work Award“


“Spiritualität” in Kanada und den USA: Die Eröffnung des “Research Center for Spirituality and the Workplace” an der Sobey School of Business der Saint Mary’s University, Halifax, Canada


Spiritualität in Deutschland. Eröffnung einer Diskussion zu einem umstrittenen Begriff



International Spirit at Work Award

Heute möchten wir Sie einladen, sich über den Internationalen Spirit at Work Award zu informieren und Unternehmen vorzuschlagen oder einzuladen, die für diesen Preis infrage kommen. Wir sind ganz sicher, dass unter Ihnen oder über Sie potenzielle Preisträger zu finden sind. Einige Ausschreibungs- und Informationstexte wurden nicht ins Deutsche übertragen, da eine Übersetzung den Sinn nicht angemessen wiedergeben würde.


Der Award

Zum vierten Mal wird auch in diesem Jahr der "Spirit at Work Award" von der


Der Preis wurde durch den Zukunftsforscher Willis Harman, PhD (1919 - 1997), Mitbegründer der World Business Academy, initiiert. Unter den Preisträgern der letzten vier Jahre sind u.a. The Body Shop, GB; Medtronics, USA; Australia and New Zealand Banking Group, Australien; Planters development Bank, Philippinen und Phenomenex, USA, D, GB, NZ und Aus.(Mehr Informationen über die Preisträger 2004)
Seit 2002 wurden 22 erfolgreiche Unternehmen und Organisationen aus neun Ländern ausgezeichnet, "organizations, that have implemented specific policies, programs, or practices that explicitly nurture spirituality inside their organizations", wie es in der englischen Ausschreibung heißt.


Diese Auszeichnung, die jährlich anlässlich der Spirit in Business Konferenz verliehen wird, ehrt wirtschaftlich erfolgreiche Organisationen, die als Vorbild für ethische Geschäftspraktiken stehen. Im englischen Pressetext heißt es: "They are pioneers in a growing trend of highly successful organizations that explicitly nurture spirituality among employees. In an age of high stress work environments and corporate greed these companies stand out for their concern for the spiritual well being of their employees."


Ein Beispiel – Die Autralia and New Zealand Banking Group:

Einer der zehn Preisträger 2004 war die Australia and New Zealand Banking Group, die sich als "The bank with the human face" präsentiert. Sie hat ca. 32.000 Mitarbeiter/innen in 40 Ländern. Ihre nachhaltige Verpflichtung zu Breakout-Trainings und kulturellen Transformationsprogrammen für alle Mitarbeiter führte zu einer drastischen Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und ermöglichte es, das Vertrauen der wichtigsten Kunden und Kooperationspartner zurück zu gewinnen. Die Breakout-Trainings, in denen Menschsein, Werte, wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung im Mittelpunkt stehen, ermutigen die Teilnehmer zu einer Kultur positiver, offener und ehrlicher Beziehungen. Eine effiziente Mental-Technik wurde eingeführt und in vielen Unternehmensgebäuden stehen den Mitarbeitern Meditations- und Ruheräume zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Projekt.



Die Anmeldefrist für diese Auszeichnung ist der 30. April 2005



Die interessierten Unternehmen können sich direkt bewerben oder sich mit den Mitgliedern des Auswahlkomitées in Verbindung setzen.


Für die deutschsprachigen Länder melden Sie sich bitte bei:
Sabine Bredemeyer
fon: 0211 - 20 40 34
fax: 0211 - 20 18 66
www.bredemeyerandfriends.de




“Spiritualität” in Kanada und den USA: Die Eröffnung des “Research Center for Spirituality and the Workplace” an der Sobey School of Business der Saint Mary’s University, Halifax, Canada

Spiritualität am Arbeitsplatz ist in den USA und nun auch in Kanada ein geläufiges Thema. Der Begriff und das Thema „Spiritualität“ werden hier offen angesprochen und erforscht. Berührungsängste, wie sie auch dort existierten, scheinen von diesen öffentlichen Insitutionen überwunden worden zu sein, die damit zu mutigen Vorreitern und Pionieren in einem unter der Hand schon längst weit verbreiteten Themenbreich werden.


Seit mehr als einem Jahr arbeiten Professoren und Studenten der Universität Saint Mary’s in Halifax der Fachbereiche Management, Wirtschaft und Religionswissenschaften zusammen mit Martin Rutte, President der Beratungsfirma Livelihood, Santa Fe daran, die Fachabteilung “Spirituality and the Workplace” an der Business-Universität Saint Mary’s in Halifax, Kanada, zu installieren. Martin Rutte dürfte einigen von Ihnen noch in Erinnerung sein, da er im Oktober 2001 auf Einladung von Sabine Bredemeyer einen Workshop zum Thema „Storytelling“ geleitet hat, in dem er das Thema Spiritualität auch explizit ansprach.


Am 23. Juni findet nun die offizielle Einweihung statt. Die Saint Mary’s Universität ist die erste in Kanada, die dieses Thema offiziell benennt. Die Zielsetzung dieses Forschungszentrums ist es, Katalysator zur Erforschung des Themas Spirituality and the Workplace zu sein, Lehrinhalte zu erarbeiten und diesen Themenbereich weiter zu entwickeln. Dies soll durch die fächerübergreifende Kooperation aller Disziplinen erfolgen. Das Zentrum soll das Konzept der Spiritualität am Arbeitsplatz fördern, unterstützen und nähren. Mit dieser Einrichtung soll Kanada eine führende Rolle in diesem Bereich übernehmen. In ihrem Vorschlag an den Senat schreiben die Initiatoren: „For puposes of the Centre, spirituality will not have a fixed definition, but rather be seen as an open-ended inquiry. Although spirituality has multiple meanings, there are themes in common to many wisdom- and faith-based traditions”. (Für die Ziele des Zentrums wird Spiritualität keine festgelegte Definition haben sondern eher Gegenstand einer offenen Untersuchung sein. Obwohl Spiritualität multiple Bedeutungen hat, sind Gemeinsamkeiten in vielen Weisheits- und religiöse Traditionen zu finden).


Das Zentrum wird mit anderen, in den USA ansässigen Forschungszentren zusammenarbeiten, die dieses Thema ebenfalls erforschen. Darunter „The Center for Faith and Culture”, Yale University; „The Center for Spirit at Work“, University of New Heaven; “The Center for Meaning and Work”, Washington, D.C.; “The Institute for Spirituality and Organizational Leadership”, University of Santa Clare, Californien und andere internationale Forschungszentren.



Spiritualität in Deutschland. Eröffnung einer Diskussion zu einem umstrittenen Begriff

Mit diesem Artikel möchten wir alle Coaches, Berater und Trainer ansprechen, die in ihren Coachings, Workshops und Seminaren vermeiden, über Spiritualität zu sprechen. Es ist möglich, dass dies zur Zeit in der deutschen Geschäftswelt klug ist, da viele Fehlinterpretationen über den Begriff Spiritualität kursieren. Allein die Verwechselung mit Spiritismus, Esoterik oder auch nur Religion führt zu Befremden und schließt Ohren und Wahrnehmungskanäle der Kunden. Um also, im Sinne angemessener Kommunikation, den Adressaten wirklich zu erreichen und sein Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zur Zeit wohl tatsächlich noch, sehr vorsichtig mit dem Begriff umzugehen.


Unseres Erachtens fehlt Aufklärung und ein klareres Bild davon, was Spiritualität wirklich ist – oder eben nicht ist. Nein, es gibt keine klare, eindeutige Definition. Es gibt viele verschiedene. Dies muss aber kein Grund dafür sein, den Begriff oder das Thema zu verschweigen oder zu meiden. Mit Begriffen wie Liebe, Mitgefühl oder auch Himmel oder Gott ist es ebenso. Und sie werden ohne Vorbehalt ausgesprochen und untersucht.

Was kann also getan werden, um uns selbst und anderen mehr Freiheit im offenen Umgang mit dieser Thematik zu schaffen?

Diese Frage stellen wir Ihnen, um damit eine Diskussion zu eröffnen, die zu mehr Freiheit im Selbstausdruck führen, vieles vereinfachen und Entwicklungen vermutlich enorm beschleunigen kann.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung und welche Möglichkeiten Sie sehen, öffentlich zu diesem Thema aufzuklären. Mit Ihrer Genehmigung werden wir Ihre Meinung im nächsten Newsletter veröffentlichen. Mit der nächsten Ausgabe werden wir ein Forum einrichten, in dem wir diese und andere Themen untersuchen und diskutieren können.



Herzliche Grüße

Sabine Bredemeyer & Friends


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