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Prof.Dr. Olaf-Axel Burow schrieb: (olaf-axel.burow(at)t-online.de)
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Liebe Sabine Bredemeyer,
an der Universität Kassel FB1 ist ein Promotionskollege "Spiritualität
und Rationalität" von Theologen und Erziehungswissenschaftlern
eingerichtet worden. Leute, die in diesem Themenbereich promovieren
wollen, finden hier einen Ort des Austausches und der Beratung.
Besten Gruß
OAB
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Matthias Kratz schrieb: (matthias.kratz(at)kreisbildungswerk-gap.de)
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Sehr geehrte Frau Bredemeyer,
Über das Netzwerk des Institut für systemische Beratung in Wiesloch bekam ich eine
Ausgabe Ihres Newsletters. Ich finde es spannend und wohl auch überfällig, dem Thema
Spiritualität, das oft zwischen den Zeilen präsent ist, einen eigenen Platz zu
schaffen.
Ich möchte Ihnen gerne unsere Veranstaltung "Weisheit des Loslassens" ans Herz legen.
Es geht um ZEN, Bogenschiessen und Mystik - also Fragen einer Spiritualität in
heutiger Zeit. Das Programm habe ich Ihnen als Anhang mitgeschickt. Dazu auch der
Link: www.weisheit-des-loslassens.de
Die Erfahrung des Bogenschiessens ist: das Schwierigste liegt tatsächlich in der
"richtigen" ruhigen Haltung und im Loslassen. Es ist ein Übungsweg, der auch ein
Weisheitsweg ist. Die zwei Tage in Garmisch-Partenkirchen sind eine Einladung, diesen
Weg und die Erfahrungen damit kennen zu lernen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diese Veranstaltung in Ihren Newsletter
aufnehmen, bzw. einen Link setzen könnten und hoffen von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüße
Matthias Kratz
Katholisches Kreisbildungswerk
Garmisch-Partenkirchen e.V. |
Uschi Bauer, Kommunikation mit allen Sinnen, schrieb: (welcome(at)uschibauer.com)
Hallo Frau Bredemeyer
Auf der Suche nach .... bin ich auf Ihre Site gestoßen – und war total begeistert. Ganzheitliche Unternehmensführung ist wahrhaftig das, was unsere Gesellschaft braucht. Davon ließ ich mich für die heutigen Daily News auf meiner Website inspirieren. Und dazu, einen Link zu Ihrer einzubauen. Ich hoffe, in Ihrem Sinne.
Hier der Text von der Website von Uschi Bauer auf ihrer Website:
Spiritualität in Deutschland
Eröffnung einer Diskussion zu einem umstrittenen Begriff
Spiritualität ist in aller Munde – und doch wieder nicht. Unsere bisherige gesellschaftliche Entwicklung ist ganz offensichtlich an einem Wendepunkt angekommen ist und bedarf dringend spiritueller Qualitäten. Doch weil der Begriff mit unterschiedlichsten Assoziationen verknüpft ist, wagt kaum jemand, vorurteilsfrei darüber zu sprechen. Deshalb ist es nötig, den Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch stimmig zu etablieren.
Was genau bedeutet er also? Für mich geht es dabei um ein neues Weltbild. Um die Erkenntnis, dass wir alle in einem Boot sitzen, alle miteinander verbunden sind und uns im besten Falle auch danach verhalten. Um das Wissen, dass unser Bewusstsein zeitgemäß entwickelt werden will – Interdependenz heißt das Zauberwort: In wechselseitiger Abhängigkeit fühlen wir, dass alles, was wir tun, Kreise zieht und wir dafür die Verantwortung übernehmen müssen. Deshalb ist ein neues Miteinander gefordert, das auf Mitgefühl, Seelenfrieden und Dienst am anderen aufbaut. An sich weibliche Werte – die im besten Falle auch von Männern verinnerlicht werden. Denn die Zeit der (männlichen) bedingungslosen Zielorientierung neigt sich dem Ende zu – was unsere Gesellschaft braucht, sind bewahrende Qualitäten: Beziehungsfähigkeit, Empathie, Intuition. Ein radikales Umdenken muss stattfinden: Neue Werte braucht die Welt. Vor allem auch die Arbeitswelt.
Back to the roots: Müssen wir wirklich noch schnellere Autos, noch größere Flieger und noch ausgefeilter Computer bauen? Sollten wir uns nicht besser um das kümmern, was wirklich im Argen liegt? Der Mensch muss weiterentwickelt werden! Denn der ist emotional seit der Steinzeit nicht wesentlich vorangekommen. Wachstum ganz neu definiert… Technik und Technokraten haben wir weiß Gott genug, Bewusstsein für den Wandel noch zu wenig. Arbeitsplätze gäbe es auf diesem Gebiet jedenfalls in Hülle und Fülle: weg von der Industrie, hin zur Dienstleistung – oder eben zum Dienst am Menschen.
Der Begriff Spiritualität sollte in diesem Zusammenhang stimmig besetzt werden. Ganzheitliche Philosophie trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Das Wissen, dass der Mensch nur dann sein Potenzial entfalten kann, wenn Körper, Geist und Seele in Balance sind, setzt sich mehr und mehr durch. Wir alle sollten daran mitarbeiten, das allgemeine Bewusstsein dafür weiterzuentwickeln. Und so viele Menschen wie möglich mitnehmen auf diesem Weg, der gedankliche Begrenzungen sprengt, die nicht länger dienlich sind. Energien zum Fließen bringt und Blockaden löst. Und letztlich das wunderbare Gefühl von Verbundenheit zum Ziel hat, das allen gut tut. Denn ausgeglichene Menschen sind nicht nur einfühlsamere Mitmenschen, sondern auch bessere Mitarbeitende und fähigere Führungskräfte. In diesem Sinne: Let it flow… Ganzheitlich!
Martin Rutte, (martin(at)martinrutte.com) President, Livelihood, Santa Fe, NM, USA
& Chair of the Board “The Centre for Spirituality and the Workplace” Sobey School of Business, Saint Mary's University, Halifax, NS, Canada
Talking about spirituality in the workplace can be a frightening experience especially if there is no 'listening' for it in workplaces. People might have fears that you are going to proselytize, that you are going to be dogmatic. They might have concerns that this could be religious and therefore has no place in business. They could have their own negative issues about religion. They could be worried that it will get their employees all upset and therefore harm productivity.
In short there are a lot of initial reasons why you would not want to start such a conversation.
BUT....there are also a lot of reasons why you might want to start. You could see that workplaces are damaging peoples' souls. You could 'know' that by getting in touch with the spiritual people would be happier, more content. They would express more of their natural selves. And it could be a benefit for the business as well. More productivity, happier employees, more innovation, more sense of belonging and community.
So now we have some clear benefits and some clear fears.
How do we proceed?
First of all you have to be clear in your own self that this is something that you want to do, that this feels right to you, that this will make a positive difference in the workplace.
Then you begin.
And you begin by knowing that it may be frightening to you, that it may be difficult, that people may think you're crazy, that people might laugh at you. But what you quickly discover that there IS a hunger for this conversation in the workplace. I have personally discovered that many, many people think that they are the only person in the world having thoughts about wanting their workplace to be more spiritually nourishing. And when they discover that there are others with the same thoughts and feelings, they are elated.
So begin gently. Begin speaking to people. DO NOT try to shove your point of view down people's throats. DO NOT hammer away at people. Do it softly. If people say they are not interested, STOP. If people say they ARE interested, speak with them about how they could make their workplace more spiritually fulfilling. Come up with simple ideas, a weekly meeting, reading materials, and so on.
But begin, begin, begin. This is a new topic in most of Europe and you will be a pioneer in starting this new conversation. Someone has to begin. Let it be you.
Ambrose Redmon said: "Courage is not the absence of fear, but rather the judgment that something else is more important than fear."
Martin Rutte
Werner Rindle , rindle + partner schrieb: (WeRindle(at)t-online.de)
Hallo Sabine,
vielen Dank für deine mutige Initiative. Ob die Zeit dafür bei uns reif ist kriegen wir nur darüber raus, dass wir das Thema so weit wie möglich verbreiten. Ich habe deshalb den Newsletter an interessierte Freunde und an das Wiesloch-Netzwerk / Institut für Systemische Beratung (1500 OE/PE-Professionelle) weitergegeben.
Ciao und herzliche Grüße
Werner
Hans Walter Putze schrieb: (hwp(at)netzw.de)
Ich bin kein Vermeider! Im Gegenteil. Im Wort Spiritualität steckt Spiritus (Lebensgeist) . Im Altgriechischen "familiaris" guter Hausgeist. Und wo finden wir den, bitteschön nicht im Unternehmen? Die Frage ob der Geist immer gut ist, ist u.a. eine gesellschaftliche Frage, denn Unternehmen und Ihre Spiritualität spiegeln die Gesellschaft wieder. Visionsarbeit ist für mich immer mit Spiritualität verbunden, sonst bleibt sie an der Oberfläche ,hat wenig oder keine Kraft und ist damit Energie-"los".
Darüber kann ich mich jedem Unternehmen auf allen Ebenen verständlich machen. Doch ich möchte nicht mißverstanden werden; es muß inhaltlich passen, z.B bei der Auftragsklärung . Nicht zum Selbstzweck oder mit "Sendungsbewußtsein," sondern mit der Überzeugung, das die Spiritualität Bestandteil einer Organisation ist.
mit freundlichen Grüßen
Hans Walter Putze
Netzwerk kommunikation
Monika Müller schrieb: (finanz.coaching(at)monika-mueller.de)
Hallo Sabine,
drei Dinge gehören für mich dazu um in der Öffentlichkeit über Spiritualität zu reden:
Eine klare Aussage was Spiritualität (für mich) ist, sich für dieses Gespräch mit „Neulingen„ auch Zeit nehmen zu können, und der Mut (heißt für mich immer auch finanziell-emotionale Unabhängigkeit) auszusprechen, was ich für wichtig halte (nicht zu verwechseln mit all zeitiger Offenheit, wir Psychologen sagen: „wer immer offen ist, muss nicht ganz dicht sein“). Damit meine ich auch ein Gespräch zwischen Tür und Angel kann da auch schon mal in die Hose gehen.
Als Psychologin habe ich erfahren wie komisch es ist, misstrauisch, ängstlich beäugt zu werden. Kollegen, die sich als Trainer selbstständig gemacht haben, haben vermieden zu sagen, dass Sie Psychologe sind. Ich habe das nie getan und auch nicht als Schutz gebraucht. Ich war schon immer überzeugt von der Power meines Berufes, nämlich der Chance, Menschen auf Ihrem Weg zu mehr Erfolg in Leben und Beruf begleiten zu dürfen. Meine Identität war immer sehr strait und – es hat gut funktioniert. Qualität und Klarheit sind dabei meine geheimen Waffen. Als ich vor über 15 Jahren meine zweite Stelle angetreten bin „durfte“ man im Schulbereich (ich habe die Leitung einer Schulpsychologischen Beratungsstelle übernommen) nicht sagen, dass man Supervision macht. Das Phänomen ist also all gegenwärtig und selbstverständlich habe ich mich darüber hinweg gesetzt. 5 Jahre später hat plötzlich in diesem Bereich „jeder“ Supervision gemacht.
Meine Meinung: klare Ansagen, wenn ich spüre, dass das Gegenüber mir Vertrauen entgegen bringt. Ich finde das Leben ist viel zu kurz für zu viele Umwege.
Liebe Grüße
MM
Dr. Ulrike Wölfl-Schöflinger schrieb: (woelfl(at)livingchange.at)
Liebe Frau Bredemeyer,
für´s erste mal mein Feedback an Sie:
Mit meinem Unternehmen Living Change Human Potential Consulting begleite ich
Einzelpersonen und Organisationen im strategischen Wandel. In ganz vielen
Fällen kommt es zum Punkt, wo eines oder einer Einzelnen gemäßer Platz ist,
beruflich und im Lebensplan. Von dieser Frage ausgehend, arbeite ich nicht
nur mithilfe meiner gesamten spirituellen Befähigung sondern spreche dies
auch an. wenn ich spüre, daß es der richtige Moment ist, und dieser kommt in
80% meiner Arbeit tatsächlich vor.
Daß ich Praktikerin bin und ca. 20 Jahre in internationalen
Wirtschaftskontexten Managerin war und dies auch irgendwie noch ausstrahle,
scheint den ausgesprochenen spirituellen Aspekt zuzulassen, fühle ich u.a.
Ich kann somit meinen Auftrag, Wirtschaft und Spiritualität zu verknüpfen,
täglich bestens ausführen und gebe diese Erfahrung
auch laufend weiter.
Ich ersuche Sie nun auch, mir bitte zukünftig Ihren Newsletter zuzusenden und
freue mich darauf wie insgesamt, daß Sie ein Stück derart breiter
Pionierarbeit für unser Gemeinsames leisten. Danke sehr herzlich!
Mit besten Grüßen,
Ulrike Wölfl
Liebe Frau Bredemeyer,
darf ich mein Feedback an Sie noch etwas ergänzen. Eben komme ich wieder von
einem erfolgreichen Akquistionsgespräch mit der Personalchefin eines
internationalen Konzerns, wo bereits im allerersten Gespräch Inhalte der
Spiritualität angesprochen werden. wahrscheinlich hat das auch mit meinem
Dienstleistungsangebot zu tun, aber vor allem, weil viel anderer
Wirtschafts- und Praxisbezug den spirituellen Aspekt ergänzen und so eine
Ausgewogenheit sicherstellen, die die Unternehmen und Verantwortliche
erwarten.
Neben der Begleitung des strategischen Wandels von Unternehmen begleite ich
auch den von Einzelpersonen und insbesondere den von spirituellen Beratern
und Coaches wie auch Personalmanagern, Führungskräften und
Unternehmensleitern. Letztere sind weniger häufig, erste natürlich schon.
In meiner Arbeit mit den spirituellen Beratern und Coaches stehen meiner
Erfahrung nach folgende Themen im Mittelpunkt für den zukünftigen Erfolg:
Klarheit über die eigenen Talente und die eingesetzte Kernkompetenz,
Anschlußfähigkeit und Praxisbezug zum unmittelbaren Kundenkontext (hier kann
ich insbesondere den Wirtschaftsbezug und den zu verschiedenen Branchen
ergänzen), Reflexion der eigenen Spiritualität insbesondere Sicherstellen
des eigenen Wohlbefindens und Zurechtfindens im individuellen Auftrag sowie
Anschlußfähigkeit ans Hier und Jetzt, an den "ganz normalen Wahnsinn", der
geliebt und angenommen werden will.
Täglich trudeln neue Klienten ein, und ich bin dankbar und glücklich, diesen
Beitrag leisten zu dürfen.
Mit besten Grüßen, liebe Frau Bredemeyer!
Ulrike Wölfl
Dorothee Bornath schrieb: (mail(at)bornath.de)
Hallo Sabine,
danke für den Newsletter und die Eröffnung der Disskusion.
Ich bin Moderatorin und Coach.
Als Moderatorin bin ich vor allem im Bereich der Bürgerbeteiligung,
Stadt- und Regionalentwicklung aktiv und nutze gerne Großgruppenmethoden.
Für mich ist beispielsweise "Open Space" ein >spiritueller Ansatz<.
Auch wenn ich das selten gegenüber Auftraggebern und Teilnehmern formuliere,
bin ich mir dessen doch meistens bewußt. Und wirken tut es sowieso.
Zur Frage, was getan werden kann, um uns selbst und anderen mehr Freiheit im offenen Umgang mit dieser Thematik zu schaffen, ist meines Erachtens nach die eigene Ausrichtung und Lebensweise bedeutsam.
Je sicherer ich selbst in meiner Spiritualität verankert bin und ich alltägliche Praktik pflege, desto selbstverständlicher fließt diese Kraft in meiner Arbeit ein. Im Laufe der Jahre trete ich immer selbstverständlicher für mich und meine Haltung ein. So nutze ich mehr und mehr Rituale und ernte kaum noch Widerstände.
Als Coach arbeite ich vor allem mit Einzelpersonen zu den verschiedensten Anliegen. Letztlich geht es immer um Balance und Entwicklung auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene.
Spiritualität, auch als Begriff, ist hier absolut zentral und auch in vielen Gesprächen präsent.
Natürlich hat jeder Mensch seinen individuellen Zugang und seine stimmigen Ausdrucksformen für Spiritualität. Diese gilt es zu hören und gemeinsam in´s Bewußtsein zu heben.
Logischerweise scheine ich Kunden anzuziehen, für die Spiritualität ein hoher Wert ist.
Soweit mal meine spontanen Gedanken.
...
Lass es dir gut gehen.
Alles liebe,
Dorothee
Dr. Harald Hutterer, Wien, schrieb: (harald.hutterer(at)chello.at)
1. Herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenen Newsletter.
2. Meine Meinung zum Betreff.
Ich finde, es sollte Vielfalt geben in Form einer stufenweisen Vorgangsweise. Die Mehrheit der Coaches, Berater und Trainer wird wohl zunächst bei der vorsichtigen Vorgangsweise bleiben. Diese sollten aber die Offenheit ihrer Kunden für Spiritualität ergründen und gegebenenfalls andere Coaches, Berater und Trainer empfehlen, die direkt Spiritualität vermitteln können.
Herzliche Grüße aus Wien
Harald
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